Mehr erfüllende Arbeit in deiner Selbständigkeit - Wie du es schaffst mehr von dem zu tun, was dich glücklich macht

„Ich möchte helfen, stattdessen dreht sich alles darum, neue Kund:innen zu finden.“

„Ich habe total viele Aufträge, aber die Projekte sind zäh und die Kund:innen ehrlich gesagt echt anstrengend.“

War dein Traum vom Selbständigsein auch, nur noch dein Ding zu machen? Spannende Aufträge, wertschätzende Kund:innen und den ganzen Tag tun, was dir Spaß macht? Eine erfüllende Arbeit tun, Menschen helfen, das wünschen wir Selbständigen uns und dafür nehmen wir viele Hürden und Anstrengungen auf uns. Doch neue Kunden gewinnen und Projekte, die zwar Geld bringen, aber weder inhaltlich noch im persönlichen Umgang erfüllend sind, sind bei vielen an der Tagesordnung.

Warum das so ist und was du ändern kannst, damit du künftig mehr Zeit damit verbringen kannst, deine erfüllende Arbeit zu tun, anstatt dich im Hamsterrad aufzureiben, davon handelt dieser Artikel. 

Wann bist du am Ende eines Arbeitstags so richtig glücklich, erfüllt und zufrieden?

Meine Antwort ist: wenn ich jemandem weiterhelfen konnte, der oder die etwas Sinnvolles tut.

Als Angestellte musste ich – trotz Leitungsfunktion – viel zu oft Dinge tun, an die ich nicht nur nicht geglaubt habe, sondern von denen ich von vornherein wusste, dass sie einfach nur Schwachsinn waren. So weit, so langweilig. Wahrscheinlich ist das auch Teil deiner Geschichte. Erfüllend war diese Arbeit definitiv nicht.

Eins habe ich damals nicht gekannt: das unfassbar erhebende, glückliche Gefühl – rein egoistisch natürlich – wenn du siehst und spürst, dass deine Arbeit wirklich etwas in Bewegung setzt, was dir wichtig ist. Das macht süchtig. 

Und es macht doppelt süchtig, wenn du es dann auch noch schaffst, daraus ein Unternehmen nach deinen Wünschen und Vorstellungen aufzubauen, von dem du und deine Mitarbeiter gut leben können. Mit dieser sinnvollen, beglückenden, erfüllenden Arbeit!

So, jetzt hol ich uns beide mal kurz runter von unserer Wolke – denn wenn es dir so geht wie sehr vielen Selbständigen, die ich kenne, dann verbringst du gerade die meiste Zeit NICHT mit oder im Dienst für deine Kund:innen und die große Sache. 

Und wenn doch, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Arbeit weniger Spaß macht als gehofft. Weil die Projekte dich nicht herausfordern, die Konditionen nicht zu deinen Vorstellungen passen oder die Kund:innen im Umgang einfach ganz anders ticken als du.

Keine Kund:innen oder nicht die richtigen Kund:innen – beides nervt total.

Ich behaupte: Wenn du nicht ausreichend Zeit mit erfüllender Kundenarbeit verbringen kannst, wirst du über kurz oder lang unglücklich sein und deine Selbständigkeit in Frage stellen.

Für mich ist das keine Option – und wenn es dir auch so geht, steht jetzt eine grundsätzliche Frage an:

Wie also schaffst du es viel öfter, mit richtig klasse Kund:innen an dem zu arbeiten, was dich richtig glücklich und zufrieden macht?

Dazu schauen wir uns erstmal an, was dich genau davon gerade abhält.

Was hält dich davon ab, mehr Zeit mit dieser erfüllenden Arbeit zu verbringen?

Im Moment hast du wenige Kund:innen/ Aufträge

Klar, wenn du nur wenige Kund:innen hast oder eher kleine Aufträge bekommst, die schnell erledigt sind, verbringst du wenig Zeit damit, die Arbeit zu tun, die dich am Ende des Arbeitstages erfüllt aufs Sofa plumpsen lässt.

Die Lösung: dich aktiv um neue, erfüllende Projekte und Kund:innen bemühen.

Ich zum Beispiel habe eine Liste, auf der ganz konkrete Ideen stehen, wie ich aktiv Umsatz generieren kann. Falls sich nicht „von selbst“ neue Aufträge einstellen, nehme ich die Liste mindestens einmal pro Woche zur Hand und setze mindestens einen der Punkte um.

Die Liste wächst stetig, weil mir inzwischen immer wieder neue Ideen kommen, was ich für eine aktive Kund:innenansprache tun kann. 

Hier ein paar Beispiele für dich:

  • Eine ehemalige Kundin anschreiben und fragen, was bei ihr gerade so los ist.
  • Einen offenen Kontakt anschreiben, der/ die sich noch nicht entschieden hatte.
  • Oder der/ die mich auf später vertröstet hatte.
  • Im Newsletter auf einen freien 1:1 Platz hinweisen.
  • Im Newsletter über die 1:1 Zusammenarbeit erzählen.
  • Story bei SM zum aktuellen Angebot machen.
  • Leute anschreiben, die sich die Story angesehen haben.

Theoretisch kannst du jeden Tag einen dieser Maßnahmen umsetzen. Probier es einfach aus – die wirst sehen, wenn du dich bewegst, bewegen sich auch deine Kund:innen.

Du verbringst viel Zeit damit, auf neue Kund:innen zu warten

Marketing ist wichtig – kann aber auch unfassbar zeitaufwändig sein. Und Marketing – vor allem Social Media – ist auf jeden Fall eine richtige Falle, bei der du viel Zeit verplempern kannst.

Aber auch das Schreiben von Blogartikeln, das Schalten von Anzeigen, das Schreiben von Newslettern, etc. kostet Zeit. Noch viel mehr Zeit kostet es dich allerdings, wenn du all das ohne ein konkretes Ziel tust.

Jetzt denkst du vielleicht sowas wie: Ich hab doch ein Ziel, ich will doch, dass neue Kund:innen sich bei mir melden.

Aber tust du mit deinem Marketing auch wirklich alles dafür, dass diese Kund:innen den Weg zu dir finden?

Eine liebe Kollegin hat mir vor Jahren etwas sehr Schlaues gesagt, als ich sie nach ihrem Geheimnis fragte, wie sie so regelmäßig Kundenanfragen bekommt. Sie sagte: „Ich mache es meinen Kund:innen leicht.“

Schau dir dein Marketing – deine Homepage, deine Posts, deine Newsletter, … mal mit diesen Fragen an:

Zeigst du den Menschen, für die du arbeiten möchtest, ganz klar, dass sie gemeint sind?

Zeigst du ihnen ganz deutlich, wie sie dich erreichen können?

Zeigst du ihnen klar und verständlich, was du ihnen anzubieten hast?

Und was sie davon haben, dass es dieses Angebot gibt?

Du kannst sehr viel Zeit mit deinem Marketing verbringen, kreative Blogartikel schreiben und schöne Posts designen – wenn du auf diese Fragen keine Antworten hast, werden daraus keine buchenden Kund:innen.

Und du verbringst deine Zeit weiterhin mit unbefriedigendem Warten, statt deine erfüllende Arbeit zu machen und glückliche Kund:innen zu haben, die dich an weitere Kund:innen empfehlen:-)

Arbeiten bestimmen deinen Tag, die NICHT erfüllend sind

Ich weiß, wenn der Rubel rollt, die Aufträge einfach so reingeschneit kommen und deine Tage voll sind machst du dir wahrscheinlich weniger Gedanken darum, etwas zu verändern.

Verständlich, aber gefährlich. Dann nämlich, wenn du die Lust an deiner Arbeit verlierst.

Eine der wirklich schönen Seiten am Unternehmertum ist, dass du dich immer weiter entwickeln und manchmal sogar neu erfinden kannst – ohne erst die Chefin fragen zu müssen.

Wenn du dich immer öfter mit Widerwillen an deine aktuellen Aufträge setzt und deine Kund:innen gefühlt keine Ahnung davon haben, was du eigentlich drauf hast – ist es Zeit für eine Veränderung.

Achte auf die Zeichen, vor allem dann, wenn dein Einkommen an wenigen großen Aufträgen hängt. Ich habe das am Anfang meiner Selbständigkeit am eigenen Leib erlebt.

Du kannst deine Genialität erst so richtig ausleben, wenn die Rahmenbedingungen stimmen – und die bestimmst du als Unternehmer:in zum überwiegenden Teil selbst. Dazu gehört Mut. Aber ist das nicht auch der eigentliche Traum vom eigenen Business?

3 Schritte, damit du mehr Zeit mit erfüllender Kundenarbeit verbringen kannst

1. Schritt – Finde heraus, welche Arbeit dich erfüllt – immer wieder

Zu erfüllender Arbeit gehören viele verschiedene Aspekte: Wie willst du arbeiten und wo? Was kannst du richtig gut und lässt dich die Zeit vergessen? Für welche Themen gehst du los? Wann schlägt dein Herz höher? Und warum?

Es ist total sinnvoll, dir all diese Fragen zu stellen. Ich habe sie alle in meinem Positionierungsprogramm Endlich Einzigartig gesammelt und in den ersten Wochen des 4-monatigen Programms beschäftigen wir uns mit nichts anderem, als hier ganz tief nach deinen Schätzen zu graben.

Ich habe aber auch gelernt, dass das immer nur eine Momentaufnahme ist.

Nichts von dem, was du heute findest, ist in Stein gemeißelt. Es ist ein wunderbarer Wegweiser oder Anknüpfungspunkt, damit du weitergehen kannst. 

Wir alle dürfen uns davon frei machen zu glauben, dass alle Entscheidungen die wir treffen, für die Ewigkeit sind.

Und das ist gut so, denn wir verändern uns, machen neue Erfahrungen, finden neue Wege und erkennen, dass etwas, das wir für richtig hielten, jetzt nicht mehr passt.

Mir ist in meiner Arbeit extrem wichtig, dass du unabhängig bist.

Ich zeige dir, was du wissen musst und gebe dir hilfreiche Ausrüstung an die Hand. Ich begleite dich ein Stück. Und wenn du dich sicher fühlst, hast du alles was du brauchst, um allein weiter zu gehen.

Deine Definition von erfüllender Arbeit zu kennen, macht dich frei von Fremdbestimmt sein. 

2. Schritt – die drei Z für effektives Marketing

Die wichtigen Drei: Zielgruppe, Zielgruppe, Zielgruppe.

Marketing ohne klare Zielgruppe ist wie Wasser in einen Eimer gießen, der ein großes Loch hat. Wenn dein Ziel ist, den Eimer zu füllen, ist deine ganze Arbeit einfach für die Katz.

Ich denke, du weißt das. Und bestimmt hast du schon eine Zielgruppe – oder mehrere. Wie gut kennst du sie?

Ist deine Zielgruppe ein überschaubar großer Eimer, in dem du in angemessener Zeit genug Wasser sammeln kannst, dass es für deine Zwecke reicht? 

Oder ist deine Zielgruppe löchrig, so dass das Wasser immer wieder raus läuft? 

Vielleicht ist deine Zielgruppe auch wie eine große Badewanne, die zu füllen dich wahnsinnig viel Mühe und Zeit (aka Werbeaufwand) kostet?

Gestern wieder in einem Netzwerk-Call: Was ist deine wichtigste Erkenntnis heute? Häufigste Antwort: Ich muss mir noch mal Gedanken über meine Zielgruppe machen.

Ich bin ganz ehrlich mit dir: du wirst auch in Zukunft noch viel Zeit damit verbringen, deine Zielgruppe zu ergründen.

Es ist ein bißchen wie beim Yoga – der Weg ist das Ziel. Und jeder Schritt, um deine Zielgruppe besser zu verstehen, macht es dir leichter, Kund:innen zu gewinnen.

Und wie beim Yoga gibt es dabei aktive und passive Anteile:

Du machst dir – zum Beispiel mit meiner Unterstützung – Gedanken darüber, mit dem du gern arbeitest. Wie die Person sein soll. Welche Motivation sie antreibt. Und warum sie dich gern an ihrer Seite hätte.

Mindestens genauso wichtig sind aber auch ganz praktische Erfahrungen mit echten Kund:innen und echten Aufträgen. Denn an diesen Erfahrungen kannst du deine theoretischen Überlegungen erst überprüfen. 

Nur weil du dir denkst, Karina aus H. ist als alleinerziehende Mutter völlig überfordert und heiß darauf, dein Coaching zu buchen, muss das noch lange nicht so sein. Und vielleicht hast du auch gar keinen Spaß an Karina, weil sie nur jammern, aber nicht an sich arbeiten will.

Wenn du mehr über das Thema Zielgruppe und Kundenavatar lesen möchtest, schau mal hier:

Die drei häufigsten Fehler beim Erstellen deines Kundenavatars und wie du sie vermeidest

„Ich habe mit einer kleineren Zielgruppe viel mehr Kundinnen als vorher“ Brand- und E-Learning Designerin Lina Borgmann im Interview

3. Schritt – Fokussiere dich auf EIN Angebot

Im ersten Moment klingt das nach Einschränkung – nur EIN Angebot – und die macht uns Multitalente nicht froh.

Aber was wäre, wenn du ein Angebot hättest, in dem alles drin ist, was dir wichtig ist und Spaß macht?

Was wäre, wenn du ein Angebot hättest, dessen Zielgruppe du aus dem FF kennst und für das du keine Schwierigkeiten hättest: Content-Themen zu finden und Texte zu schreiben.

Und wenn du von diesem Angebot zu 1000% überzeugt wärst – was genau es nützt und für wen? Und das auch ganz klar so formulieren könntest? 

Wie leicht würde es dir dann fallen, passende Kund:innen dafür zu erkennen und mit ihnen über diese großartige Möglichkeit zu sprechen?

Du meinst, da gehen jetzt die Pferde etwas mit mir durch. Und möglicherweise hast du gerade den Kopf voller Gründe, warum das genau für dich nun so gar nicht vorstellbar ist.

Deshalb möchte ich dir hier eine kleine Geschichte erzählen – die Geschichte einer Branddesignerin, die es mit genau EINEM Angebot geschafft hat, 

  • ihren Brotjob zu kündigen
  • ins Unternehmerin-sein hineinzuwachsen 
  • und in den letzten 1 1/2 Jahren schon 5 mal erfolgreich ihre Preise zu erhöhen

Sie hat in der Zwischenzeit viel ausprobiert, neue Produkte kreiert, neue Angebote entwickelt, aber dieses EINE ist noch immer die Basis ihres Unternehmens – und ein Schlüssel zu ihrem stetigen Erfolg. 

Und sie liebt ihre Arbeit und ihre Zielgruppe immer noch heiß und innig, weil sie die Arbeit mit ihnen erfüllt.

Warum hat dieses EINE Angebot sie so wachsen lassen? 

Mit so einem klaren Angebot:

  • gewinnst leichter Kund:innen, weil du aktiver über das sprichst, was du anbietest und es deinen Kund:innen damit leicht machst
  • verzettelst du dich nicht in deinem Marketing, weil du genau weißt, für den du es machst und mit welchem Ziel
  • kannst du dich und dein Unternehmen gezielt weiterentwickeln (Langeweile wollen wir alle nicht!!!) ohne ständig in etwas völlig einsteigen und von vorn anfangen zu müssen – Vielinteressierte, Multitalente, Scannerpersönlichkeiten, I feel you!

Erfüllung kommt nicht von allein - du kannst sie dir holen

Wenn du dir tatsächlich mehr Erfüllung bei deiner täglichen Arbeit in und an deinem Business wünscht, gibt es EINE SACHE, die du tun kannst.

Bewege dich!

Diese drei Schritte sind ein sehr guter Anfang:

1. Beschäftige dich damit, welche Arbeit dich wirklich erfüllt.

2. Schärfe die Zielgruppe, mit der dir diese erfüllende Arbeit am meisten Spaß macht.

3. Fokussiere dich darauf, diese Arbeit und diese Zielgruppe in ein echtes Haben-Wollen-Angebot zu gießen und damit Kund:innen zu gewinnen.

Mach es in dieser Reihenfolge und mach es schnell. Hilfe findest du zum Beispiel in meinem Programm Endlich Einzigartig, das bald wieder startet. <<Mehr Infos gibt es hier>>

Hey, ich bin Eve Hoyer

Eve Hoyer Positionierungs-Expertin

Nach fast 20 Jahren als Angestellte in Vertrieb und Marketing, berate und begleite ich seit 2017 Unternehmen und Selbständige dabei, sich auf ihren Märkten zu behaupten. 

Ich glaube an echte Kommunikation, persönliche Weiterentwicklung und daran, dass Glück und Zufriedenheit nur in uns selbst zu finden sind. 

Ich liebe meine Familie, meinen Hund und Eis – zu jeder Jahreszeit.

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