Die Top 3 Business Ziele 2021 für Multitalente

Warum du sie brauchst und wie du sie mit Leben füllst, um endlich als Expert*in durchzustarten

Meine Ziele 2021 – vor zwei Wochen bin ich in meine Jahresplanung gestartet, um mich dann zwei Tage lang im Kreis zu drehen. Wie soll ich ein Jahr planen, in dem schon in den ersten Tagen klar ist, das nichts planbar sein wird? Und doch: Ohne Plan und Ziele wird dieses vorhersehbar verrückte Jahr erst recht chaotisch. Also habe ich die Schultern gestrafft und genau das entworfen: einen Plan für das Unplanbare. Herausgekommen sind 3 Jahresziele, die mir genug Raum für das erwartbar Unerwartete lassen und mich trotzdem in meinem großen Plan ordentlich voran bringen: DIE Positionierungs-Expert*in für vielseitige Selbständige und Unternehmer*innen zu sein.

Wenn auch auf deinem Zettel mit den Zielen für 2021 ein*e Expert*in steht, bist du hier genau richtig. Ich zeige dir die Top 3 Ziele, die du dir unbedingt setzen solltest, wenn du deinen Expert*innenstatus aufbauen und dich mit deinem Expert*innen-Thema profilieren willst. Du erfährst, warum genau diese Ziele jetzt wichtig sind und welche konkreten Aufgaben sich dahinter verbergen. Außerdem gebe ich dir wie immer eine ganze Menge Tipps und Erfahrungswissen mit.

Inhalt

Top Ziel #1: Online Kund*innen finden

  1. Regelmäßig Content auf deiner eigenen Website erstellen
  2. Neue Interessent*innen über Social Media auf deine Seite bringen

Top Ziel #2: Mehr (online) verkaufen

  1. Aus Fremden Käufer*innen machen
  2. Expert*innen-Preise durchsetzen

Top Ziel #3: Dein Ding machen

  1. Eigene Produkte kreieren
  2. Team aufbauen

Fazit: So wirst du 2021 zur gefragten Expert*in

Top Ziele 2021 #1 für dein Expert*innen-business: Online Kund*innen finden

Was auch immer uns die nächsten Monate mit Corona, Impfungen etc. bringen werden: Geschäfte werden im Internet gemacht.

Oder zumindest online angebahnt. Das Geschäftsleben, wie wir es vor der Pandemie kannten, hat sich rasend schnell ins Netz verlagert. Online-Meetings, Online-Learning, Online-Shopping – Online ist „The Place to be“.

Das wissen nicht nur wir beide. Alle wollen ins Netz. Alle gehen ins Netz. Alle – das sind Anbieter und Kunden.

Das heißt aber auch, dass der Kampf um Aufmerksamkeit, Vertrauen und Umsatz nun endgültig nicht mehr mit riesigen Werbebudgets an Plakatwänden und im Vorabendprogramm oder mit persönlichen Kontakten und Handschlag ausgetragen wird, sondern – naja, du weißt es, online.

Warum ist das gut für Dich?

Es ist ein Vorteil für alle, die eben keine riesigen Marketingbudgets haben. In gewisser Weise ist Online Business eine Demokratisierung vieler Märkte, denn zeigen kann sich nun jede*r, auch ohne große Werbetöpfe.

Und du kannst nicht nur deine Angebote präsentieren, du kannst dich als Expert*in für und mit genau deinem Thema zeigen und so langsam aber sicher einen echten Expertenstatus aufbauen – und Vertrauen bei potenziellen Kund*innen.

Und klingt das nicht toll: Im Internet kannst du von Interessent*innen gefunden werden, statt sie selbst akquirieren zu müssen. Für bekennende Klinkenputz-Hasser wie mich ist das die beste Nachricht! 

Weniger toll ist die Erkenntnis, wie viel Arbeit hinter diesem Zeigen und Gefunden-werden steckt.

Aber es muss sein, um von den Früchten des Online-Marktes zu profitieren und deshalb lauten die Aufgaben 2021 für die Ziel-Kategorie Online Kund*innen finden:

  1. regelmäßig Content auf deiner eigenen Website erstellen
  2. neue Interessent*innen über Social Media auf deine Seite bringen

1. Regelmäßig Content auf deiner eigenen Website erstellen

Um Online Kund*innen zu finden oder gar von Kund*innen gefunden zu werden musst du dich zeigen, klar. Wer nicht hier ruft, wird übersehen.

Das solltest du zunächst hauptsächlich auf deiner eigenen Website tun, denn dort hast du alles selbst im Griff.

Im Gegensatz zu sozialen Medien wie Facebook, Instagram und Co., bei denen sich gern mal der Algorithmus ändert – und darauf hast du null Komma null Einfluss – bestimmst du, wie die Seite aussieht, was drauf steht und sammelst hier im Idealfall E-Mail-Adressen von Menschen ein, die wirklich an deinen Angeboten interessiert sind.

Aber es gibt noch mehr, worauf du achten solltest, wenn deine Ziele 2021 mit dem Auf- und Ausbau deines Expertenstatus zu tun haben.

Regelmäßig ist eins der Zauberworte, denn alle Algorithmen und die Menschen, für die du Content erstellst, wollen sehen, dass du keine Eintagsfliege bist. Wofür sollte so eine Eintagsfliege auch Expertin sein:-)

Gerade als Mensch mit vielen Interessen und Fähigkeiten ist es aber gar nicht so leicht, den roten Faden für den eigenen Content zu finden. Und wahrscheinlich hast du dich daran schon versucht.

Ich selbst hab immer so viele Ideen – aber was nützt die beste Blogartikel-Überschrift, wenn du sie vor lauter Ideen-Chaos nicht mit einem klar strukturierten Inhalt gefüllt kriegst. Und wenn doch, hilft dir das Schreiben, Videos drehen, Podcasts aufnehmen dann auch, echte Kund*innen anzuziehen und an sie zu verkaufen?

Deshalb ist das zweite Zauberwort für diesen regelmäßigen Content auch strategisch.

Strategische Contenterstellung verfolgt genau ein Ziel: den Menschen die Inhalte zu geben die sie brauchen, um bei dir zu kaufen. Das geht natürlich nicht von jetzt auf gleich. Du musst mit deinen Inhalten aus eine*r Fremden, die sich für dein Thema interessiert, jemanden machen, der dir vertraut und bereit ist, erst Zeit und dann auch Geld bei dir zu investieren.

Der Fachbegriff dafür ist die Customer Journey, also die Reise, die ein*e Interessent*in macht, bis es zum Kauf kommt. Über die Customer Journey sprechen wir gleich noch mal.

Hier ist wichtig, dass du auf dem Schirm hast, dass dein strategischer Content wie ein Reiseführer deine Interessent*innen vom ersten Kontakt bis zum Kauf lenken und leiten soll.

2. Neue Kontakte bei Social Media knüpfen und auf deine Seite bringen

Social Media Kanäle sind eine gute Quelle, um Interessent*innen auf deine Website zu ziehen. Mit Blogartikeln, Videos und Co. kann es schon mal eine ganze Weile dauern, bis die ersten potenziellen Kund*innen bei ihrer Recherche im Netz auf dich stoßen – gerade, wenn du erst anfängst, dich mit deinem Expert*innen Business online zu präsentieren.

Bei z.B. Facebook, Instagram oder LinkedIn kannst du selbst aktiv werden und mit Kommentaren, der Teilnahme an Community Aktionen oder eigenen Aktionen Menschen auf dich und dein Thema aufmerksam machen

Und es ist tatsächlich gar nicht notwendig, die immer noch viel beschworenen 10.000 Follower aufzubauen, um auch tatsächlich Umsatz mit diesen Kontakten zu generieren. Viel wichtiger ist es, die richtigen Personen zu finden und mit den richtigen Inhalten anzusprechen.

Neben den organischen – also kostenlosen – Möglichkeiten, dich zu zeigen, kannst du mit einem überschaubaren Budget hier auch mit bezahlter Werbung einiges für dein Expert*innen Business tun. Dafür bin ich jetzt keine Expert*in, aber ich weiß, dass viele meiner Vorbilder Social Media Werbung bei Facebook und Instagram erfolgreich nutzen, um ihre E-Mail-Listen aufzubauen und beschäftige mich damit gerade auch selbst.

Social Media ist für mich ein total zweischneidiges Schwert. Einerseits bin ich immer wieder davon begeistert, wie schnell und direkt sich hier Expertise zeigen und potenzielle Kund*innen finden lassen.

Die Kehrseite ist leider, dass auch ich immer wieder hineingezogen werde in diese faszinierende Welt, die mich nach 2 in Windeseile verflogenen Stunden ohne wirkliches Ergebnis für meine Arbeit wieder ausspuckt. 

Zeitverschwendung nennt man das wohl und ich muss mich wirklich bewusst bremsen bei all die schönen Ablenkungen, die der Algorithmus mir anbietet.

Außerdem möchte ich dich davor warnen, dich hier von „falschen Vorbildern“ verrückt machen zu lassen. Inspirationen holen ist ein feine Sache. Aber wenn du denkst, die anderen machen das alles viel toller als du, blockierst du dich und dein Expertenwissen – das muss nicht sein.

Top 3 Business Ziele für Expert*innen

#2 der Expert*innen-Business Ziele 2021: Mehr (online) verkaufen

Sichtbarkeit und Bekanntheit sind der erste wichtige Schritt, aber damit kannst du keine Rechnungen bezahlen. Monetäre Ziele gehören deshalb in jede Jahresplanung. 

Aber warum nur begegnen mir gerade überall diese ominösen 100.000 €? Warum muss ich das Ziel haben, 6-stellige Umsätze zu erwirtschaften? Oder 5-stellige jeden Monat?

Gewinn ist wichtiger als Umsatz

Als studierte Betriebswirtschaftlerin habe ich gelernt: Umsatz ist ein wichtiger Baustein für den Geschäftserfolg. Aber eben nur einer. 

Als selbständige Unternehmerin ist mir viel wichtiger, was ich am Ende raus habe – bar auf Kralle sozusagen. Mein Gewinn, von dem ja dann auch noch jede Menge Steuern abgezogen werden, ist mir ehrlich gesagt eine verlässlichere Zielgröße als Umsatz.

Mit der Formel Gewinn = Umsatz – Kosten kannst du von deinem gewünschten Gewinn hochrechnen, was du tatsächlich an Umsatz brauchst, wenn deine Kosten klar sind.

Umsatz = Gewinn + Kosten

Wenn du nun weißt, was du anbietest und zu welchem Preis, kannst du hier genau ausrechnen, wie viele Kund*innen du (online) gewinnen musst, um genau dahin zu kommen. Und wahrscheinlich – wenn du bisher keine Expertenpreise angesetzt hast – wirst du hier feststellen, dass du deine Preise dringend mal überprüfen solltest.

Anzahl Verkäufe = Umsatz / Preis

Die Aufgaben für das Ziel mehr (online) verkaufen, um als Expert*in durchzustarten, sind:

  1. aus Fremden Käufer*innen machen
  2. einen Expert*innen-Preis durchsetzen

1. Aus Fremden Käufer*innen machen

Deine Follower bei Social Media, die Leser oder Zuhörer deiner Blogartikel und Podcasts und die Abonnenten deines Newsletters sind für dein Expert*innen Business nichts wert, wenn sie nicht bereit sind, Geld bei dir auszugeben.

Du hast oben im Content Teil schon gelesen, dass du deine Kund*innen mit strategisch genau darauf ausgerichteten Inhalten auf ihrer Reise von der Interessent*in zur Käufer*in führen solltest. Aber was bedeutet das genau? Wie funktioniert diese Customer Journey?

Zunächst einmal musst du es schaffen, für genau dein Thema wahrgenommen zu werden. Finde ich also im Netz zu dir, weil ich über meine Google Suche auf einen Artikel o.ä. gestoßen bin, musst du mir neben den reinen Infos, die ich suche, auch eine gehörige Portion deiner Persönlichkeit mitliefern.

Und jetzt kommt der Haken: Viele denken, sie müssen nur ganz viel über sich erzählen, dass werden die Kund*innen ihnen schon vertrauen. 

Aber: Als Expert*in musst du es schaffen, dich in der Wahrnehmung mit deinem Expertenthema zu verbinden. Alles, was du von dir und deinem Leben erzählst, muss irgendwie mit deinem Thema zu tun haben. Und das ist gar nicht so leicht wie du vielleicht zum Beispiel schon beim Erstellen deine Über-mich-Seite festgestellt hast.

Gelingt es dir, den Fokus auf deinem Expertenthema zu halten und gleichzeitig ein Gefühl für deine Person in Verbindung mit deiner Expertise zu vermitteln, fangen deine Interessent*innen im Idealfall an, dir zu vertrauen.

Machst du ihnen dann ein thematisch passendes Angebot stehen die Chancen gut, dass sie zu Käufern werden. Hier gibt es verschiedene Philosophien zum Thema Preis. Du wirst lesen, dass du Interessent*innen meist erst mit niedrigpreisigen Produkten zu Käufer*innen machst und sie erst dann bereit sind, auch größere Summen bei dir zu investieren. 

Gegenbeispiel: Ich habe aber zum Beispiel schon größere Coaching-Programme bei Anbietern gekauft, die ich nur durch ihren kostenlosen Content kannte.

Voraussetzung dafür war aber tatsächlich, dass der Content so gut war und mich schon länger für diese Anbieter erwärmt hat (tatsächlich nennt man diesen Prozess auch „Anwärmen“). Die Entscheidung habe ich dann nicht mehr als riskant eingestuft und gleich ein größeres Produkt gekauft.

In der realen Expert*innen-Welt konntest du dieses Anwärmen bisher supergut auf Konferenzen, Netzwerktreffen, im Termin bei deinen Kunden o.ä. persönlich tun. 

Und ehrlich gesagt fällt es mir auch viel leichter, im Gespräch auf Fragen zu antworten, als mir diese Fragen selbst zu denken und die Antworten in meinem Content zu liefern. Aber genau das ist es, was du 2021 online tun musst, um deinen Expertenstatus auf- oder auszubauen.

2. Einen Expert*innen-Preis durchsetzen

Glaubst du an das, was du anbietest? Doofe Frage, oder? Aber kannst du sie wirklich mit einem inbrünstigen JA beantworten?

Oder denkst du manchmal: „Die anderen haben das noch viel besser durchdacht/ haben viel mehr Erfahrung als ich/ haben noch diese oder jene Zusatzqualifikation“?

Den Wert deiner Leistung zu bestimmen ist oft nicht so trivial wie dieses „Preise machen“ klingt. Es gibt zwei wesentliche Einflüsse die dazu führen, dass ich in meinen Coachings eigentlich noch nie eine Klientin vor mir hatte, deren Preise ich als „zu teuer“ empfand – im Gegenteil.

Warum wir uns noch zu oft unter Wert verkaufen

Nummer eins Einflussfaktor ist: wir machen uns zu wenig bewusst, welchen Nutzen wir mit unserem Angebot ganz konkret für unsere Kund*innen stiften.

Wenn du es für all deine Produkte schaffst, dir diesen Nutzen einmal im Detail klar zu machen, kannst du viel besser einschätzen, was dein Angebot wert ist.

Und dann auch einen angemessenen Preis vertreten. Denn der Nutzen ist ein wunderbares Argument, mit dem dir das Verkaufen viel leichter fällt und sich nicht nach Aufschwatzen anfühlt.

Der zweite große Einflussfaktor für zu niedrige Preise sind diese vielen Glaubenssätze, die gerade wir Frauen mit uns rumschleppen. Viele Einstellungen zum Thema Geld und Geld verdienen haben wir schon als Kinder vermittelt bekommen, so dass wir sie gar nicht hinterfragen.

Denkst du zum Beispiel auch, dass du nicht so viel Geld für etwas verlangen kannst, das dir so leicht fällt und sogar noch Spaß macht? Arbeit ist schwer. Arbeit ist unangenehm. Arbeit muss weh tun – nur dann ist sie etwas wert… Oder?

Im Umkehrschluss hieße das, wir Vielseitigen und Multitalente können niemals etwas zum angemessenen Preis verkaufen, weil uns ja ganz viel leicht fällt.

Als talentierte Scannerpersönlichkeit hast du also gleich doppelt Pech mit diesem unvorteilhaften Money Mindset.

Ich will dir hier eins klar machen: deine Preise sind Teil deiner Expertenpositionierung.

Bietest du deine Leistungen und Produkte zu billig an, wird dir niemand zutrauen, gute Qualität zu liefern. Schleuderpreise verderben ganz schnell dein Experten-Image, das du dir mühsam aufgebaut hast.

Du musst dich wirklich trauen, Experten-Preise zu verlangen, um als Expert*in wahrgenommen zu werden. Die Betonung liegt auf Experten-Preise – ich spreche nicht von Mondpreisen:-)

Keine Lust mehr auf unangenehme Preis-Diskussionen mit deinen Kund*innen?

Ziel #3 für dein Expert*innen-Business 2021: Dein Ding machen

„Ich will mein Ding machen“ war meine ganz persönliche Motivation dafür, mich selbständig zu machen.

Boah ey, wie ausgefallen… Na das eher nicht. Ich weiß schon, dass das wahrscheinlich auch Teil deiner Idee von der Selbständigkeit ist.

Und ein Grund, warum du dich tapfer durch diesen viel zu langen Artikel kämpfst – ich danke dir von Herzen dafür, dass du mich noch nicht verlassen hast.

Aber zurück zu diesem „mein Ding“. Dein Ding ist es nun also, dich als Expert*in zu zeigen und für deine vielen Talente endlich die Anerkennung einzusammeln, die sie verdienen.

Aber arbeitest du auch schon wie eine echte Expert*in?

Möglicherweise ist das gerade so: Du bietest eine recht allgemein gefasste Leistung an – nehmen wir zum Beispiel Webdesign. Du bekommst also den Auftrag, eine Website zu erstellen. Zwangsläufig kommt in der Zusammenarbeit die Frage nach Texten für die zu erstellende Seite auf und weil du deine Kundin nicht hängen lassen willst, ganz ok schreiben kannst und den Umsatz mitnehmen willst, machst du auch das.

So landen über die Zeit immer wieder und immer mehr Aufgaben auf deinem Tisch, die du eigentlich gar nicht anbietest.

Bedenkst du dabei bitte, dass du dich damit verzettelst und deine Wahrnehmung als echte Expert*in total verwässerst? Wie sollen die Leute dir glauben, dass du das alles supergut bis herausragend kannst – denn das ist die landläufige Definition von Expert*in?!

Wie willst du für all diese verschiedenen Themen einen Expertenpreis rechtfertigen – vor allem vor dir, die du genau weißt, dass du das „eigentlich gar nicht anbietest“?

Und wie willst du es schaffen, bei all den Sonderaufgaben und Einarbeitungen (auch wenn du damit schneller bist als andere) deinen einzigartigen Experten-Content zu erstellen, Beziehungen zu potenziellen Kunden aufzubauen und bestehende Kunden so überzeugend zu bedienen, dass sie dich weiter empfehlen?

Zu viel „Mädchen-für-alles“ und zu viel „selbst und ständig“ müssen weg. Deshalb lauten die Aufgaben, um 2021 nur noch dein Ding zu machen:

  1. eigene Produkte kreieren
  2. Team aufbauen

1. Eigene Produkte kreieren

Eigene Produkte in die Welt zu setzen ist quasi schon Pflicht, wenn du dich 2021 als Expert*in positionieren willst. Denn wer sonst als eine echte Auskenner*in kann einfach so sagen, was von ihren Kund*innen unbedingt gebraucht wird?

Eigene Produkte/ Angebote zu entwickeln hat zwei ganz entscheidende Vorteile für dich:

  • Du kannst deine Zeit und deine Umsätze besser planen, weil du Produkte aktiv anbietest und nicht auf Kunden warten musst, die eventuell zu deinem Können passen.
  • Du kannst deine vielen Interessen und deine Kreativität beim Entwickeln, Planen und Ausrollen so richtig ausleben – Langweile kommt da sicher nicht auf.

Dabei ist es erstmal völlig egal, ob du physische, digitale oder Dienstleistungsprodukte anbietest. Wichtig ist, dass es diese so nur bei dir gibt. Jetzt denkst du sicher: wie soll ich das denn machen, ich bin doch kein Erfinder und es gibt ja schon alles.

Stimmt. Und das ist eine richtig gute Nachricht für dich. Denn wo es schon Anbieter gibt, gibt es auch einen Markt für diese Angebote. Du kannst dir also teure Marktforschung sparen die herausfinden soll, ob sich die Zeit und Investition in deine Produktidee wirklich lohnt.

Und so wie du es machst – mit deiner Erfahrung, deinen Erkenntnissen und deiner Persönlichkeit, machst es eben doch nur du.

Erlaube mir an dieser Stelle zwei Ratschläge, die mir persönlich sehr am Herzen liegen. Wenn du an deinen Produkten arbeitest, schau nicht so viel nach links und rechts. Andere machen ihr Ding, du machst deins. Vertrau auf dein Wissen, Können, deine Erfahrung und deine Intuition – es ist alles in dir drin, und jetzt endlich darfst du es mit deinem Label dran raus lassen.

Fang mit EINEM Produkt an und arbeite dich Schritt für Schritt voran. Gerade beim Aufbau eines Experten-Business stehst du dir womöglich mit deinem umfangreichen Wissen und deinen vielen Fähigkeiten selbst im Weg und bekommst einfach nicht alles unter einen Hut. Macht gar nichts. Du hast Zeit. Und deine Angebotspalette kann und sollte sogar langsam wachsen.

2. Team aufbauen

Wenn du alles, was du jetzt hier oder anderswo übers Expert*innen Business gelesen hast Ernst nimmst, kann diese letzte Aufgabe nur der nächste logische Schritt sein.

Was du deinen Kund*innen versprichst ist höchste Qualität aus Wissen, Können und Erfahrung, die es so nur von einer Expert*in gibt und die genau deshalb einen Expert*innen-Preis wert ist. Es wäre unlogisch und inkonsequent, jetzt alles selbst zu machen, das zum Selbständig-sein gehört, aber nicht in deinen Experten-Bereich fällt.

Du kannst nicht Expert*in für alles sein – also lass dir von anderen Expert*innen helfen.

Diese Hilfe wirst du auch dringend brauchen, um voran zu kommen. Du brauchst Freiräume fürs Produkte kreieren, Expert*innen-Content erstellen und Kund*innen bedienen. Diese Dinge kannst du nicht oder nur zum Teil auslagern, hier steht dein Name drunter. Alle anderen Aufgaben schon – und das sind eine Menge.

Mach auch hier einen Schritt nach dem anderen. Du musst dich nicht direkt in langjährige Verpflichtungen stürzen und die Zusammenarbeit mit Freiberuflern gibt dir mehr finanzielle Flexibilität.

Die Vorteile für dich? Mit einem guten Team läuft es auch mal ohne dich – du kannst entspannt Urlaub machen, dich gesund pflegen lassen ohne schlechtes Gewissen und Zeit mit deiner Familie verbringen, während dein Business weiter geht.

Außerdem ist Austausch, ein Gespräch, eine Diskussion eine der wertvollste Methoden, um dein Kopf-Chaos zu sortieren:-)

fazit: So wirst du 2021 zur gefragten Expert*in

Top 3 Business Ziele für Expert*innen

Mit diesen drei Zielen auf deiner Agenda schaffst auch du in den kommenden Monaten den Schritt von der unbekannten Alleskönnerin zur gefragten Expertin:

  • Ich ziehe online Kund*innen an.
  • Ich verkaufe zum Expert*innen Preis.
  • Ich mach mein Ding, aber nicht allein.

Ach, eins hab ich noch vergessen, dabei steht es auf der Liste meiner Ziele 2021 ganz oben: ICH WERDE SPAß HABEN! Den wünsche ich dir bei all deinen Unternehmungen auch und von Herzen. Wie du das machst, überlasse ich jetzt aber wirklich dir:-)

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ich bin Eve Hoyer.

Eve Hoyer Positionierungs-Expertin

Ich helfe Selbständigen mit vielen Talenten dabei, mit einer glasklaren Positionierung mehr Fokus in ihr Business zu bekommen und mit starken Marketing-Botschaften mehr von den Kunden anzuziehen, mit denen die Zusammenarbeit wirklich Spass macht. Ich selbst bin jahrelang als verzettelter Tausendsassa unter dem Radar gesegelt, bis ich meinen Weg zur gefragten Expertin eingeschlagen habe. Heute kann ich mich klar auf mein Business konzentrieren und verkaufe Kurse und Coachings – und bald auch mein erstes Buch!

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